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Mann, Brille, Kai Schönleiter
Mann, Brille, Kai Schönleiter, verschiedene Ansichten
Mann, Brille, Kai Schönleiter, Kamera, lachend
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KAI SCHÖNLEITER
In der Kunst, in meiner Fotografie finde ich mein Glück.
Seien Sie gegrüßt. Ich bin Kai Schönleiter, Künstler und Fotograf aus Hamburg. Meinen Weg zum Glück hat mir die Kamera gebracht. Seelisches Glück, Ausgleich für den Alltag. 

Fünfzig Jahre fotografieren, nie stehen bleiben, immer in Bewegung. So halte ich es bis heute. Keinem Trend hinterher laufen, den eigenen Stil finden. Unterwegs mit Rucksack und minimaler, jedoch feiner Ausrüstung. Offen sein für andere, sich nicht auf ein Thema allein beschränken. So entstehen Bilder von großer, überraschender Aussagekraft. Vielleicht auch einfach nur schön!

VITA LEBEN

geb. 1961 in Hannover

Lehre, Studium, Selbstständigkeit

14x umgezogen, Fließband, Nachtarbeit, freies Schaffen. Handwerk bis Kopfarbeit. Viel gemacht, noch mehr erlebt. Ausstellungen in Hannover, Hildesheim, Hamburg.

ZIEL SONNE

Mein Motiv gefunden zu haben, mein Glücksmoment. Mein inneres Auge sagt mir wie das fertige Bild aussehen kann. Dafür lege ich mich ins Zeug, knie mich notfalls in den Matsch. Egal was andere in dem Moment über mich denken. Unverständnis begegnet mir oft. Wenn ich dann wenigstens auf dem Smartphone zeigen kann was da entstehen wird, folgt immer "Oh, wow! Das hätte ich nicht gesehen!".

Mein Motiv, meine Zufriedenheit lässt sich nicht erzwingen. Nicht jeder Tag ist produktiv. Jedoch auch dann: Spaß am Bild, unterwegs sein, fotografieren. Darüber ins Gespräch kommen, Menschen kennen lernen. 

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KONZEPT SEHKOMPETENZ

Sehkompetenz entwickeln, meine Mitmenschen anregen wieder richtig zu gucken. Weg vom flüchtigen, inhaltslosen schnell mal drüber schauen. Wieder mit den Augen lesen lernen, zeigen das es eine spannende Welt außerhalb des Smartphone gibt.

Alle reden von Schreibkompetenz. Mir ist die Sehkompetenz genau so wichtig!

Konzepte sind Grundlage aller meiner Arbeiten. Ich arbeite zielgerichtet. Technik ist wichtig, darf jedoch nie den Inhalt verdecken.

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BEARBEITEN JA & NEIN

Realität im Foto gibt es nicht. Nie! Der Vorgang des Fotografierens ist die erste Bearbeitung: der Fotografierende bestimmt was er fotografiert, wann er auslöst, wählt den Ausschnitt. Die Kamera "sieht" Farben auch ganz anders als das menschliche Auge. Das digitale Bild sieht für das Menschliche Auge matschig aus. Stichwort RAW Daten Entwicklung. Ob analog oder digital, es ist immer Technik nötig bis zum Bild. Analog bestimmen Papiere, Entwicklungs Chemikalien uvm das endgültige Bild. Digital spielt die Art des Sensors, die systemseitige Umsetzung der Informationen und der Bildschirm eine Rolle für den Eindruck. Wer also sagt "Ich bearbeite nie", der hat nur nicht nachgedacht was da alles passiert, von dem Drücken des Auslösers bis zum Bild an der Wand.
Ach ja, Frauen können mehr Farben wahrnehmen als Männer, sehen die Welt ein Stück bunter. Vorteil Frau!

Anders sieht es beim Verändern des Bildinhalts aus, Verstärken des Bildeindrucks.

Bei meiner abstrakten Fotografie "abstract artwork "drehe ich oft mehr an den Reglern um sichtbar zu machen was mein inneres Auge wahrnimmt, was ich sehe, welche Geschichte sich in mir zum Gesehenen entwickelt.

Effekte bei der Serie "Stadgeister" entstehen jedoch bei der Aufnahme. Nicht nachträglich im after shoot am Rechner.

 

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DRUCK  NACHHALTIG

Mir ist Nachhaltiges Arbeiten sehr wichtig. Das geht immer, man muss es nur wollen. Wegwerfartikel sind mir ein Graus. Für meine Werkstatt bekam ich einmal ein Schild 120% geschenkt. Ok, damit kann ich leben. Für limitierte Drucke verwende ich Papiere von Hahnemühle oder Canson. Epson Ultrachrome Tinte, archivfeste Materialien und Museumsglas garantieren etliche Jahrzente bis 200 Jahre Haltbarkeit. Und wenn möglich ein gebrauchter Rahmen mit Geschichte dazu. Antik-, sowie Flohmärkte sind Schatzgruben für mich.

Den gleichen Anspruch habe ich an den Druck auf Leinwand oder Acryl. Optimale Materialien, saubere Verarbeitung.

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ARBEITSWEISE  KAFFEE UND LAUFEN

Kein großes Atelier, überschaubare Ausrüstung, Thermoskanne Kaffee und Rucksack. Und immer etwas Kleingeld in der Tasche für echt arme Menschen (siehe Serie Stadtbett). Mobil sein ist alles. Meine Motive kommen nicht zu mir nach Hause. Raus in die Stadt, zu Fuß, mit der Bahn, mit dem Fahrrad. 

Die Technik halte ich überschaubar. Im Vordergrund steht das Foto, das Fotografieren selbst. Eine Vollformat Kamera, zwei Objektive, eine Kompakte für die Tasche. Und mein Spezial Zubehör: weißes Papier (siehe Serei DIN A4 max).

Den Blick wie ein Radar, lasse ich mich durch die City treiben. Meine Themen und Konzepte dabei stehts im Focus. 

Zum Ende der täglichen Tour, die Ausbeute sichten in einem Café. Mit Menschen sprechen, meinen Freunden die schönsten Fotos des Tages vorab als preview schicken. Und zufrieden sein!

long time ago

Im Alter von zwölf Jahren begann das Feuer Fotografie in mir.

Lagerfeuer, vier Bilder, Zeitreihe, Schwarz Weuß, alte Aufnahmen, alte Kamera

Kamera: Agfa ISO Rapid I (1963)

Jeder fängt mal klein an.

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